Gedankensplitter aus Tagebuch 8

 

Tagebuch 08

September 1992

 

 

Am 01.09.1992

 

Die Zeit prägt den Menschen und die Natur, das Leben! Es ist die mütterliche Prägung! Sie formt den Geist und das Leben! Sie formt auch tote Materie!

 

Der Geist hat seinen Ursprung in der Zukunft und in der Vergangenheit!

Er ist ewig!

 

Zusammenfassung:

Die Zeit hat ihren Ursprung in der Zukunft und ihre Mündung in der Vergangenheit!

Der Geist hat einen Ursprung in der Zukunft und einen Ursprung in der Vergangenheit. Er mündet in die Zukunft.

 

Der Raum hat seinen Ursprung in der Vergangenheit und mündet in die Zukunft.

Es gibt also drei Wege:

Geist ist die Addition von Raum und Zeit!

Geist zeugt Leben! (Unendlich viele Arten!)(an Unendlich vielen Orten!)

 

Weitere Schlussfolgerungen:

Wir als Menschheit sind noch das niedrigste denkende Leben des Weltalls, weil wir noch isoliert auf der (Insel) Erde leben!

Wir haben (noch) nicht das  (Fest-) Land des Lebens erreicht!

Wir werden es (noch) erreichen!

Wir haben (noch) eine Zukunft!

 

Kein Mensch ist in der Lage etwas Absolutes zu formulieren! Dazu ist unsere Sprache schon zu relativ! Sie ist zu stark auf die Erde geprägt!

Raum, Zeit,

Raum, Zeit, Geist-Mensch Weltraum

Vergangenheit, Zukunft

Ursprung, Weg, Mündung

Raumachse, Zeitachse, Geistachse!

 

Die „Zeit“ wird von der „Ewigkeit“ eingeschlossen!

 

Kein „Geist“ kann sich von der „Zeit“ befreien!

Erst recht nicht von der „Ewigkeit“!

 

Kein „Leben“, keine „Materie“ und auch das „Weltall“ können sich nicht von der „Zeit“ befreien, bzw. aus der „Ewigkeit“!

Die „Zeit“ bindet fester als jede andere „Kraft“!

 

Nur der „Geist“ kann sich über „Zeiten“ erhalten!

Auch der „Raum“ erhält sich über die „Zeiten“ bis in die „Ewigkeit“!

Die „Materie“ des „Raumes“ wird „irgendwann“ überflüssig! Sie wird in der „Ewigkeit“ vergehen!

 

Das „endliche“ Leben und der „endliche“ Geist gehen in die „Ewigkeit“ ein!

Eingepasst in die irdische Zeit! Geboren in den irdischen Raum!

Behaftet mit irdischem Geist!

Gebettet in die Ewigkeit!

Bewegt im ewigen Raum!

 

Das ist das endliche Leben des Menschen, der Menschheit!

 

Am 03.09.1992

 

Lernen heißt sich Gedanken zu machen! Gedanken frei und unabhängig von allen Regeln und Gesetzen nur zum Nutzen der Menschheit und allen Lebens!

 

Wenn der Mensch stirbt wird er mit in die Vergangenheit genommen! Der Mensch erlebt die Vergangenheit bis zum Ursprung allen Lebens und bis zur Entstehung (Schöpfung) des Weltalls! Damit bekommt er wieder Zukunft in der Ewigkeit! 

 

Er Lernt die weitere Zukunft des Weltalls direkt kennen! Bis zur Vollendung .

 

Am 05.09.1992

 

Geist ist ein „Strom“, der durch Raum und Zeit fließt! Er ist dynamisch! Je dichter Geist ist, desto leichter und schneller fließt er! Je weniger dicht Geist ist, desto schwerer und langsamer fließt er!

 

Am 06.09.1992

 

Die Ewigkeit im Raum bestand schon immer und wird immer bestehen!

Der Geist wurde geschaffen und wird ewig bestehen!

Das Sein wurde geschaffen (Weltall) und wird vollendet werden (vergehen)!

 

Das Leben wurde geschaffen und wird vollendet werden (ewiges Leben)!

Die Zeit kommt aus der Ewigkeit und geht in die Ewigkeit!

Der Mensch wirkt in die Zukunft!

Der Mensch wirkt auf der Erde!

 

Der Mensch wirkt mit Hilfe seines Geistes!

Der Mensch wirkt! So lange er lebt!

Aus „Bild am Sonntag vom 06.09.1992“.

 

Daraus folgt: Wir sind allesamt „Afrikaner“! Wer kann seine „Wiege“ verleugnen?!

Wie können wir die Wiege erforschen?!!!

 

Am 07.09.1992

 

Jeder Mensch hat seine eigenen Gewissens-Grenzen.

Der Mensch fühlt sich schuldig oder er fühlt sich nicht schuldig!

 

Eine große Schuld kann einen Menschen ein Leben lang belasten! Meist können nur andere Menschen helfen, eine Schuld abzubauen!

 

Von einem Punkt ausgehend entwickeln sich zeitlich fortlaufend aus einem Faden mehrere neue Fäden. Dabei enden einzelne Fäden und neue werden dazu geknotet (besser gesponnen!). Jeder einzelne Faden bildet

wieder mehrere neue Fäden! Bis eine bestimmte Menge Fäden erreicht worden ist!

 

Einzelne Fäden enden. Danach enden immer mehr Fäden, bis nur noch ein Faden übrig ist.

Es ist besser gesagt das Prinzip des Spinnens von Rohmaterial (Wolle) mit Hilfe einer Spindel, das damit endet, dass eine Spindel voll ist! Diese Spindel wird weiter zum Weben verwendet! Das passiert mit Hilfe eines

Schiff (chens), das den Faden zu einem Endprodukt verwebt!

Offene räumliche Spirale: Prinzip des Spinnens! Endliches Leben!

 

Ewiges leben: Prinzip des Webens! Aufrollen dieser Spindel!

Verarbeiten des Materials! Das Leben des Weltalls!

Nur, wer das Weltall als Ganzes, darüber hinaus sehen kann. Ganz grob nur.

 

Der kann vielleicht einen Moment des Planes erkennen! Aber nur vielleicht! Der große Plan

 

Das ist Alles! Einen grandioseren Plan als diesen gibt es nicht! Details bekommen wir immer wieder geliefert. Aber wer begreift sie? Wer kann die Details so zusammensetzen, dass sie einen Sinn ergeben, bzw. ein Weg und eine Richtung erkannt werden!

Wann wird dieser Mensch auf die Welt kommen? 

Wo wird er herkommen?

Was wird er uns zu sagen haben? 

Wie wird er aussehen?

 

Er kennt jedenfalls einen Weg, wie die Menschheit gerettet werden kann!

Das wird seine Lebensaufgabe sein!

 

Am 08.09.1992

 

Mit dem gesamten ewigen Leben der Schöpfung des Weltalls! Ich habe in meinem Leben gelernt, dass auch Unglaube mit Glauben belohnt wird!

Mit Glauben, der tiefer, reiner und viel umfassender ist als Glauben, der nur nach dem Wort, dem Gesang, dem Gebet besteht!

 

Ein Gewissen müsste Schuld  ausschließen und dürfte nur Gutes beinhalten. Das ist aber bei Weitem nicht so!“ Jedes Individuum hat ein anderes

Gewissen und dieses ändert sich auch noch über die Zeit!

 

Das Gewissen wird vom Gefühl bestimmt.

Es ist:

Angeboren (von Innen)!

Anerzogen (von Außen)!

Selbst angeeignet (erworben) (von Innen und Außen)!

 

Durch das Gefühl werden die Grenzen des Gewissens festgelegt. Hat man ein gutes Gefühl, befindet man sich innerhalb der Grenzen des Gewissens!

Wird das Individuum unruhig, dann nähert man sich diesen Grenzen!

Tritt aber ein Schuldgefühl ein, dann hat man mit Sicherheit diese Grenzen in eine bestimmte Richtung überschritten!

 

Jedes denkende Wesen hat ein Gewissen. Also auch jeder Mensch! Jeder hat sein eigenes, speziell auf ihn zugeschnittenes Gewissen! Jeder kennt seine Grenzen und hütet sich davor, diese zu überschreiten! Die gesamte Menschheit hat ein Gewissen.

 

Dessen Grenzen sind sehr weit! Aber auch die Menschheit kennt Schuld-Gefühle gegenüber der Natur!

 

Das gesamte Leben des Weltalls hat ein Gewissen! Dieses kennen wir noch nicht! Jedes Gewissen ist räumlich, zeitlich und geistig-gefühlsmäßig begrenzt! Jedes Gewissen hat äußere Grenzen, Furcht der Überschreitung

und innere Grenzen.

 

Am 09.09.1992

 

Wir sollen Achtung vor dem (guten) Menschen haben und wir sollten Verachtung für den (bösen) Menschen haben!

Wir müssen also jeder Einzelne Achtung vor uns selbst haben (wenn wir Gutes tun) und Verachtung für uns selbst haben (wenn wir Böses tun)!

 

Jedoch wir Menschen können ja Gut und böse gar nicht so richtig unterscheiden! Was für den einen Menschen gut ist, kann für den anderen Menschen böse sein und umgekehrt!

 

Aber wie kommen wir nun aus diesem Dilemma von Gut und Böse wieder heraus?

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach und das Natürlichste der Welt: Wir lassen unser Gewissen entscheiden! Dann werden wir (im Allgemeinen) immer richtig entscheiden.

 

Speziell wird es immer wieder Ausnahmen geben. Fehlentwicklungen im Gewissen. Leichte Beeinflussbarkeit und vieles Andere mehr!

 

Man sollte Denken, bevor man Handelt und nicht umgekehrt!

Man kann nicht sagen: Die Welt ist gut oder die Welt ist böse! Die Welt ist immer gut. Nur die Menschen handeln gut und böse! In der Welt! Tiere und Pflanzen scheinen einem Philosophen manchmal vernünftigere Lebewesen!

 

Aber Tiere und Pflanzen sind nun einmal nicht so frei wie die Menschen! Diese werden nur von Trieben gesteuert und können nicht selbst entscheiden, was gut und was böse ist! Das kann auf der Erde nur der Mensch!

Trotzdem handelt er, genau deswegen manchmal unvernünftiger als Tiere oder Pflanzen! Nur die Erde selbst scheint manchmal unvernünftige Sachen zu Wege zu bringen.

 

Nämlich Naturkatastrophen aller Art, die Menschen, Tieren und Pflanzen Schaden zufügen können! Warum ist das wohl so?

Auch das Weltall ist in der Lage scheinbar unvernünftige Dinge zu vollbringen! Kosmische Katastrophen aller Art, die Lebewesen auf Planeten in großem Umfang schaden können!

Warum ist das wohl so?

 

Wir sollen wissen, dass unser Leben auf der Erde und damit im Weltall nur begrenzt, also endlich ist! Dazu dienen natürlich auch persönliche Katastrophen, wie schwere Krankheiten! Hohe materielle Verluste und anderes mehr! Jede noch so kleine Katastrophe ist mit der größten Katastrophe, dem Vergehen (Untergang) des Weltalls verwandt!

 

Deren Ziel es ist die Vollendung des endlichen Lebens und den Übergang

zum ewigen Leben zu erreichen! (Zu erkennen)!

 

Natürlich spielen auch menschliche Katastrophen eine Rolle wie Kriege, Rassendiskriminierung, Unterdrückung von Völkern, Hunger, Aids und so weiter! Aber alles das sollen nur Erinnerungen sein!

 

Ich glaube an den Sieg der  Vernunft auch bei der Menschheit! Der Vernunft zu sich selbst, zur Natur und zum Weltall!

 

Am 10.09.1992

 

Vernunft heißt: Sich frei und unabhängig zum Guten zu bekennen und weitest möglich danach zu handeln! Das Notwendige erkennen und das Mögliche erreichen!

 

Auch wenn das Mögliche nie das Notwendige erreicht, müssen wir es immer wieder als Ziel anstreben! Unsere Möglichkeiten und deren Erfüllung sind Voraussetzungen für die Zukunft in Frieden! In Glück und in Liebe zu den Menschen, zur Natur, zum Weltall und zum gesamten Leben!

 

Am 17.09.1992

 

Gegensätze bedingen einander und gehen in einander über! Dialektik der Natur! Scheinbar stimmt sie! Es gibt aber eben noch mehr Gesetzmäßigkeiten, die diese Dialektik beeinflussen.

 

Das Wort „oder“ existiert in der Natur überhaupt nicht!

 

Es ist das entscheidende Wort der Spaltung! In der Natur

gibt es nur das Wort „und“. Das ist das Wort der Einheit!

Das ist der Weg, den wir als Menschheit gehen müssen! Es ist unser Lebensweg, den wir ständig vor uns haben.

 

Die Einheit der Menschheit ist die Vergangenheit in ihrem Ursprung!

Die Einheit der Menschheit ist die Zukunft in ihrem Ziel!

 

Jeder Mensch muss dazu seinen eigenen Beitrag leisten und muss seinen eigenen Weg finden! Aber er sollte ihn mit allen Menschen suchen!

Die Spaltung im Geist ist schwieriger zu verändern, als die Spaltung im Raum! Das beste Beispiel dafür ist ja nun heute Deutschland! Der Geist Deutschland und der Raum Deutschland!  Man sagt nicht umsonst, die Zeit heilt alle Wunden. Auch die geistigen Wunden!

 

Ein Gesunder wird krank und überraschend tritt die Heilung ein!

Geschaffenes vergeht und wird wieder neu Geschaffen!

 

Vom Tod über das Leben in den Tod!

Vom Staunen über das Erkennen zum Staunen!

Vom Lachen über das Weinen zum Lachen!

Vom Ja über das Nein zum Ja!

Vom Guten über das Böse zum Guten!

Von der Ursache über die Wirkung zur Ursache!

Vom Nutzen über den Schaden zum Nutzen!

Von der Qualität über die Quantität zur Qualität!

Vom Kreis über die Spirale zum Kreis!

Vom Punkt über den Strich zum Punkt!

Vom Kind über den Erwachsenen zum Greis!

Von der Einsamkeit über die Gemeinschaft zur Einsamkeit!

Von der Freiheit über die Pflicht zur Freiheit!

Vom Anfangszustand über den Weg zum Endzustand!

Von der Geburt über das Leben zum Tod!

Von der Schöpfung über die Gegenwart zur Vollendung!

 

Einheit----Einheit----Spaltung----Einheit---Spaltung---Einheit-------------usw.

Tod--------Leben-------Tod--------Leben--------Tod-------------------------usw.

Meer-------Fluss-------Meer--------Fluss--------Meer------------------------usw.

Ewigkeit –Vergangenheit ---------Zukunft----Ewigkeit----------------------usw.

Positiv-----Negativ-----Positiv

Erde-------Mensch------Erde

Sonne-------Erde-------Sonne

Galaxis----Sonne----Galaxis

Weltall---Galaxis----Weltall

Raum-----Weltall----Raum

------------Raum--------------

 

Am 25.09.1992

 

Je schneller der Raum vergeht, desto langsamer fließt die Zeit. Je langsamer der Raum vergeht, desto schneller fließt die Zeit! Wenn ich mich unendlich schnell im Raum bewege, dann bleibt die Zeit fast stehen!

 

Wenn ich im Raum fast stehen bleibe, dann fließt die Zeit unendlich schnell! Wenn ich die ewige Geschwindigkeit erreiche, dann ist der Stillstand des Zeitflusses erreicht.

 

Wenn ich sterbe, vergeht die Zeit ewig schnell.

Raumpunkt Null daraus folgt Zeitpunkt Ewigkeit scheint langsam ist schnell!

Raumpunkt Ewigkeit daraus folgt Zeitpunkt Null scheint schnell ist langsam!

 

Am 26.09.1992

 

Räumliches Koordinatensystem von Innen nach Außen. Zeitfluss von Außen nach Innen. Geistiger Kreislauf von Innen nach Außen und von Außen nach Innen.

 

Der Ursprung ist das Alles Entscheidende.  Von ihm geht Alles aus und zu ihm kehrt Alles zurück.

Das Bumerang-Prinzip!

 

Am 27.09.1992

 

Im Unendlichen fließt die Zeit unendlich schnell. Je näher man dem Kern der Galaxis kommt, desto langsamer fließt die Zeit! Im Unendlichen ist das Zeitlimit nahe Null (an Weltraum-Grenzen). Im Weltallkern ist die Zeit beinahe unbegrenzt vorhanden!

 

Es gab nur ein Weltall, es gibt nur ein Weltall und es wird nur ein Weltall geben, ist genau so falsch, wie man sagt: Es gab nur auf der Erde denkende Wesen (Menschen), es gibt sie nur auf der Erde und es wird sie nur auf der Erde geben.

 

Wir sind nicht der Nabel des Weltalls!

 

Wir sind nicht der Kern des Weltalls und wir sind nicht am Rand des Weltalls.

 

Wir sind mitten drin. Mitten unter denkenden Wesen aller Art des gesamten Weltalls! Es wird Begegnungen mit anderen Intelligenzen geben. Ich warte darauf! Vielleicht erlebe ich das noch als Mensch, vielleicht nicht.

 

Am 30.09.1992

 

Geist produziert Zeit.

Geist konsumiert Zeit.

Der Mensch nimmt den geringen Teil in Anspruch, den er bekommen kann.

 

Er sollte diese Zeit nutzen, um zu lernen!  Auch wenn sein Geist, scheinbar, noch so groß wird! Er wird immer sterblich bleiben und damit ein Zeitlimit, vom Ort bestimmt (Raum), haben! Zeitliche Grenzen sind absolute Grenzen.

 

Diese können durch keinen lebenden, materiellen, Menschen durchbrochen werden!  Zeit fließt aus der Zukunft in die Vergangenheit!

Wie geht das von statten?

Werden wir, als Menschen, das jemals begreifen?

 

Jeder Punkt im Raum ist ein solcher Brennpunkt! Jeder Punkt im Raum (vom Mikrokosmos bis zum Makrokosmos) hat einen Raumpunkt Null und einen Zeitpunkt Null, einen Brennpunkt der Zeit! Was befindet sich in so einem beliebigen Punkt?

Was geht in so einem Punkt vor sich?

 

Es ist die Kraft des reinen Geistes,die vollkommen gewaltlos, wirkt!

Aber diese Kraft bestimmt über Lebenszeugung, Leben und den Tod!

Wie in jedem beliebigen Punkt, so im gesamten Weltall!

 

Zeit ist kostbarer als jeder materielle Wert! Zeit lässt sich durch Nichts ersetzen, sie lässt sich auch nicht kaufen oder verkaufen! Entweder man

nutzt die Zeit, oder man schadet sich selbst! Lebenszeit ist Gnadenzeit!

 

Eine Gnade, die man geschenkt bekommt muss man erkennen und nach

dieser Erkenntnis handeln. Wer eine Gnade nicht erkennt, handelt blind und ziellos! Ein Leben ohne laufende Erkenntnis ist unbewusstes armes

(tierisches) Leben!

 

Wer lebt um des Lebens Willen, ohne Ziel, wäre besser erst gar nicht geboren worden! Der Mensch braucht ein Ziel, sonst verliert er den Lebensmut! Lebensmüde Menschen sind dem Suizid nahe!

 

Die Zeit kommt aus der Zukunft! Das Ziel liegt in der Zukunft!

Die Zeit kennt also das Ziel des Menschen, da sie an diesem vorbei gekommen ist!

 

Zeit auf der Erde ist homogen. Sie lässt sich einteilen in Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen. Jahre, Schaltjahre, und Jahr-Milliarden! Es scheint sich Nichts zu ändern im Fluss der Zeit!

 

Die Zeit ist zu vergleichen mit dem Kreislauf des Wassers!

Eine Quelle entspringt.

Ein Rinnsal fließt.

Ein Bach entsteht.

Der Bach entwickelt sich zum Fluss.

Der Fluss mündet in das Meer!

Das Meer verdunstet.

Es entstehen Wolken.

Die Wolken ziehen auf das Festland.

Es gibt Niederschläge.

Die Quelle wird gespeist!

 

Aber:

Von der Quelle bis zur Mündung verdunstet schon Wasser!

Niederschläge fallen auf das Meer zurück und von der Quelle bis zur Mündung des Flusses!

 

Das homogene Bild auf der Erde täuscht! Es ist wie ein stiller, abgelegener Waldsee, der durch Nichts in seiner Ruhe gestört wird! Aber einmal wird

auch diese Homogenität verfliegen!

 

Zeit ist zutiefst inhomogen, genau so wie der Geist eben niemals homogen sein kann! Auch wenn das manchmal so scheint! Der Geist des Menschen wird durch die Zeit bestimmt.

Eine Quelle kann versiegen.

 

Eine neue Quelle kann entspringen.

Mehrere Quellen können einen Fluss bilden.

Mehrere Flüsse können zusammen fließen.

Die Flussmündung kann sich teilen zum Delta.

Es werden Hindernisse umflossen.

 

Es werden Höhenunterschiede (Wasserfälle) überwunden.

Talengen bilden Stromschnellen.

Weite Ufer lassen das Wasser ruhig fließen.

Es gibt auch unterirdische Flussläufe.

Es gibt Binnenseen.

 

 

 

 

Copyright (2006) Rudolf Prause