Gedankensplitter aus Tagebuch 38

 

 

 

Tagebuch 38

      2009

 

Am 23. Juli 2009

08:48 Uhr

 

Die Gerade ist ein gekrümmter eindimensionaler Raum auf eine zweidimensionalen Kugelfläche.

Die zweidimensionale Kugelfläche ist ein gekrümmter Raum auf einer dreidimensionalen Kugel.

Die dreidimensionale Kugel ist ein gekrümmter Raum in einer vierdimensionalen Kugel.

Die vierdimensionale Kugel ist ein gekrümmter Raum in einer fünfdimensionalen Kugel.

Die k-dimensionale Kugel ist ein gekrümmter Raum in einer k+1. dimensionalen Kugel.

 

Das Alles stimmt bei einer Kugel.

Aber nicht bei einem Würfel.

 

Die gerade ist ein gerader eindimensionaler Raum auf einem zweidimensionalen Quadrat.

Das Quadrat ist ein ebener zweidimensionaler Raum auf einem dreidimensionalen Würfel.

Der dreidimensionale Würfel ist ein ebener Raum in einem vierdimensionalen Würfel.

Der vierdimensionale Würfel ist ein ebener Würfel in einem fünfdimensionalen Würfel.

Der k-dimensionale Würfel ist ein ebener Würfel in einem k+1. dimensionalen Würfel.

 

Bleibt eine Frage offen:

Aus wie vielen Dimensionen besteht das Internet?

Nullte Dimension und erste Dimension.

Das Internet ist also eine Fläche. Nur weiß man nicht, ob sie gekrümmt ist.

 

Der Quantencomputer hätte einen sechsdimensionalen Raum. Und Niemand weiß, ob sie gekrümmt sind.

 

Und noch eins:

In einem vierdimensionalen Raum muss es ja auch vierdimensionale Lebewesen geben.

In einem fünfdimensionalen Raum fünfdimensionale Lebewesen usw.

 

Am 24. Juli 2009

11:07 Uhr

 

Wir können Nichts vor dem Urknall erkennen und Nichts außerhalb unseres Weltalls erkennen.

Wir können Nichts vor der Schöpfung erkennen und Nichts außerhalb der Schöpfung erkennen.

Was vorher war und was außerhalb ist, darüber kann man nur spekulieren.

Jeder kann seiner Phantasie freien Lauf lassen.

 

Zur Physik:

Welle-Teilchen sind nur Hilfskonstruktionen der Wissenschaftler, die Nichts mit der Realität zu tun haben.

 

Am 31. Juli 2009

10:50 Uhr

 

Zur Mathematik:

Axiome sind unbeweisbare Annahmen.

Sätze werden in der Mathematik mit Hilfe von Axiomen bewiesen.

Also wird mit Hilfe von Unbeweisbarem etwas bewiesen? Ist das nicht ein Widerspruch?

 

  1. Die Mathematiker sprechen von Beweisen.
  2.  Die Physiker sprechen von Beweisen.
  3.  Die Wissenschaftler sprechen von Beweisen.
  4. Sie gehen letztendlich Alle von unbeweisbaren Annahmen aus.
  5. Ich kann Nichts beweisen.
  6.  Meine ganze Weltanschauung ist eine einzige unbeweisbare  Annahme.

Sie ist sicher nicht so falsch. Aber wie gesagt: Jedes System ist unvollständig nach Gödel.

 

 

 

                                                                                                 

 

 

 

 

 

 

 

 

Copyright (2008) Rudolf Prause