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Tagebuch 25
Am 30.01.2008
Die Vergangenheit gibt es nicht mehr. (-t)
Die Gegenwart gibt es gar nicht. (t=0)
Die Zukunft gibt es noch nicht. (+t)
Was gibt es denn überhaupt?
Es gibt keine Zeit. Zeit ist Illusion. Also auch keine Dimension.
Aus einer bestimmten Vergangenheit folgt eine bestimmte Zukunft.
Die Vergangenheit kann man nur dokumentieren. Beispiel: Das Jesusvideo von
Andreas Eschbach.
Von der Zukunft kennt man nur Wahrscheinlichkeiten. Obwohl die Zukunft
bestimmt ist, können wir sie nicht bestimmen! Dabei meine ich nicht nur die
Zukunft der Menschheit, nicht die Zukunft der Erde, nicht die Zukunft
unseres Sonnensystems sondern die Zukunft unseres Weltalls.
Drei endgültige Varianten gibt es:
1.
Das Weltall expandiert und am ende zieht es ich wieder zusammen (einmalig
oder pulsierend also mehrmals).
2.
Das Weltall dehnt sich erst schnell aus und dann immer langsamer, bis es
fast zum Still Stand kommt (eben nur fast) und dann als erwachsenes
Universum langsam stirbt
3.
Das Weltall dehnt sich ständig weiter aus bis ins Unendliche und stirbt den
Kältetod.
Bei der Menschheit ist das einfacher:
Es gab erste Menschen und es wird letzte Menschen geben. Davor gab es keine
Beobachter auf der Erde und danach wird es keine Beobachter mehr geben auf
der Erde.
Was war also davor mit dem Welle-Teilchen Dualismus?
Was wird danach mit dem Welle-Teilchen Dualismus?
Wo war davor die Mathematik (Physik)?
Wo wird danach die Mathematik (Physik) sein?
Wirken davor und danach dieselben Gesetze?
Das Gesetz der Unschärferelation?
Das Gesetz der Unvollständigkeit von Systemen (Unentscheidbarkeit)?
Sind das nicht nur alles menschliche Grenzen?

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